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INCOTERMS® 2010 Dieses Dokument als PDF  
Die Incoterms®-Regeln werden von der privatwirtschaftlich organisierten und 1919 gegründeten Internationalen Handelskammer (ICC - International Chamber of Commerce) herausgegeben und regelmäßig an aktuelle Entwicklungen angepasst.

Bei diesen Klauseln (International Commercial Terms) handelt es sich um eine Reihe von internationalen Regeln zur Definition spezifizierter Handelsbedingungen im Außenhandel. So regeln die Incoterms® die wesentlichen Käufer- und Verkäuferpflichten, insbesondere bei grenzüberschreitenden Geschäften. Dadurch, so die ICC „erreichen Vertragspartner eine international einheitliche Auslegung bestimmter Pflichten von Käufern und Verkäufern. Auf diese Weise können Missverständnisse und Rechtsstreitigkeiten vermieden werden.“

Im September 2010 wurde die siebte Revision dieses Regelwerks veröffentlicht, die zum 01.01.11 gültig wurde und die Incoterms® 2000 abgelöst hat.

Diese neueste Version der Incoterms, gültig ab 01.01.2011, berücksichtigt das weitere Ausmaß von Freihandelszonen, den zunehmenden Einsatz elektronischer Kommunikationsmittel, das erhöhte Bedürfnis nach Sicherheit im Warenverkehr und die Veränderungen der Transporttechniken:

  • Die Incoterms® 2010 können nicht nur in internationalen, sondern ausdrücklich auch in nationalen Kaufverträgen angewendet werden.
  • Die Incoterms®2010 stellen die elektronische Kommunikation der Kommunikation in Papierform gleich, sofern die Parteien dies vereinbaren oder es handelsüblich ist.
  • Die Incoterms® 2010 verringern die Anzahl von früher 13 auf nunmehr 11 Klauseln:
    • Die neue Klausel DAT (Delivered At Terminal), bei welcher der Verkäufer die Ware dem Käufer entladen an einem vom Käufer benannten (Container-)Terminal zur Verfügung stellen muss, ersetzt die frühere Klausel DEQ
    •  Die neue Klausel DAP (Delivered At Place), bei welcher der Verkäufer die Ware dem Käufer entladebereit an einem vom Käufer benannten Bestimmungsort zur Verfügung stellen muss, ersetzt die früheren Klauseln DAF, DES und DDU.
  • Die Incoterms® 2010 gruppieren die Klauseln statt in früher vier nur noch in zwei Kategorien:
    • Sieben Klauseln (EXW, FCA, CPT, CIP, DAT, DAP, DDP) für alle Transportarten, unabhängig davon, ob eine oder mehrere Transportarten zum Einsatz kommen, selbst wenn für einen Transportabschnitt ein Schiff genutzt wird. Diese Klauseln eignen sich für den Containertransport.
    • Vier Klauseln (FAS, FOB, CFR, CIF) ausschließlich für den See- und Binnenschifftransport, wobei sowohl der Ort der Lieferung (des Gefahrenübergangs) als auch der Ort, bis zu welchem die Ware zum Käufer befördert wird, Häfen sind. Neu ist, dass der Gefahrenübergang nicht mehr über der Schiffsreling erfolgt, sondern sobald sich die Ware „an Bord“ des Schiffs im Verschiffungshafen befindet. Diese Klauseln eignen sich für konventionelle Fracht.

Klauseln für alle Transportarten

Klauseln für den See- und Binnenschifftransport

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